VfB Stuttgart II - Aue (abgesagt)

Eine 50-köpfige Reisegruppe bestehend aus ULTRAS AUE, Fialova Sbor, Violet Maniacs und Muhme machten sich in den frühen Morgenstunden auf den Weg nach Stuttgart. 150 km vorm Zielort erreichte uns die Nachricht: ABGESAGT. So ging es nach kurzen Diskussionen wieder zurück ins Gebirge. Das Reisetagebuch der ULTRAS AUE wurde ohne besondere Vorkommnisse in den bekannten Lokalitäten bei Speis und Trank geschlossen. Ob es stürmt oder schneit, ob bei Tag oder bei Nacht. Hoffen wir, dass am Dienstag gespielt wird, sonst wird Haching zum Nachholespiel des Nachholespiels.

ALLE IN DEN (P)LOCK !!!

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Aue - Wuppertal (1:0)

7.300 Zuschauer im Erzgebirgsstadion, darunter auf unserer Seite 2 Leutchen, die nach ihrem Stadionverbot die Rückkehr ins heimische Rund feiern durften. Wuppertal bestätigte uns einen guten Auftritt mit vielen schönen Hüpfeinlagen und einer guten Mitmachquote. In der 2.HZ stürmten die Cops den Gästeblock. Grund war ein Fußball in der Gästekurve, welcher zu diesem Zeitpunkt vom Wuppertaler Fanbeauftragten bereits an den Ordnungsdienst übergeben wurde. Ein erneutes Kapitel in Bezug auf Polizeiwillkür. Die Cops schlugen sogar mit ihren Helmen in die Menge. Auf Wuppertaler Seite 2 Personen kurzzeitig bewusstlos, beide Fanbetreuer und der Fanprojekt-Leiter wurden ebenfalls getreten, obwohl sie sich klar ausgewiesen hatten. Es muss doch endlich mal etwas passieren, damit die Schläger in Uniform rechtlich verfolgt werden. In der Heimkurve nahmen alle aktiven Gruppen aufgrund der Vorfälle ihre Fahnen ab. Solidarität ist eine unserer größten Stärken.
An alle ULTRAS aus Nah-und Fern: HALTET DURCH!!!

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Heidenheim - Aue (0:0)

Angenehme Fahrt nach Heidenheim. Alles im grünen Bereich, aber es kommt ja meistens anders als man denkt. Stimmung durchwachsen. Teilweise wurden melodische Lieder vom ganzen Block getragen. Schlachtrufe und Standardgesänge auch extrem laut. Teilweise sang der Ultra Haufen aber auch alleine. Alles was neu ist, ist in Aue schlecht. Einige haben wahrscheinlich auch zu viel 11 Freunde gelesen. Ein Teil der SV`ler verbrachte das Spiel vom Parkplatz aus. Heimfahrt locker flockig bis nach ca. 100km ein Hubschrauber über uns kreiste. Angeblich hätte einer von uns eine Schusswaffe an Bord. Später ging es aber auf einmal um Diebstahl. Wir hatten mit dem Gequatsche jedenfalls nichts zu tun. Nicht einmal der Mannschaftsbus blieb von den Schikanen der Staatsmacht verschont. Das USK, bis unter die Zähne bewaffnet,durfte bei dieser Show natürlich nicht fehlen. Gefunden wurde von den Herren natürlich NICHTS!!! Laut Aussagen der Beamten, ist jeder selbst schuld, der in der heutigen Zeit noch zum Fußball fährt. Was soll man dazu noch sagen?

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GRUBENFEUER Nr. 12//ULTRAS AUE

Das Grubenfeuer geht nach gar nicht all zu langer Zeit in die 12 Runde. Wir wissen selbst, dass Ihr mit Ausgabe 11 ein etwas Schwächeres Heft erhalten habt. Grund dafür waren interne Streitigkeiten, welche zwar vielleicht keine Entschuldigung sind, für uns aber gar nicht so leicht zu kompensieren waren. Trotzdem wollten wir nach Ausgabe Nr. 10 kein Loch in die Reihe reißen, deshalb kam die 11 trotzdem raus, jedoch mit einigen schwächeren Berichten, einem 08/15 Layout (vom Cover und den Umschlagseiten mal abgesehen) und einer geringen Anzahl an Sachtexten. Für uns persönlich stand jedoch eher der menschliche Aspekt im Vordergrund. Besonders überraschend war die größtenteils positive Kritik. Danke dafür. Auch wenn ich mir noch mehr Feedback erhofft hätte. Aufgrund der besagten Vorfälle starten wir nun wieder voll durch und hoffen euch diesmal ein Heft nach euren Vorstellungen vorlegen zu können. Aufgrund der Vielzahl an unterschiedlichen Charakteren, können sich die Berichte der 1. und 2.Mannschaft sehen bzw. lesen lassen. Außerdem wurde deutlich am Layout gearbeitet. Neben einem farbigen Mittelteil als Poster, was mittlerweile schon ein fester Bestandteil des Heftes ist, beleuchten wir den Filmeabend im Fanprojekt, sowie den kollektiven Konzertbesuch bei Discipline in Annaberg Buchholz. Sachtexte gibt es zum Thema -Meldeauflagen- (Pokalspiel bei Lok Leipzig) und -Support- (Immer wenn wir für Aue singen). Natürlich gibt es auch einen Derbybericht sowie eine Erläuterung zum Boykott des Spiels RB Leipzig-Aue II. Novum im Heft ist eine Interview Rubrik. Gestartet wird diesmal ausführlich mit den Green Lions von Rapid Wien. Neben diversen Gastberichten anderer Ultra-Gruppen, gibt es ein Gedicht von Faxe (Sektion Stadionverbot), sowie einen kleinen Einblick in die UA- Weihnachtsfeier. Lasst euch also überraschen.

Bestellungen an: forza-viola@gmx.de

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Jena - Aue (1:0)

Knapp 100 Zugfahrer ab Aue. Auf dem Weg zum Stadion kurze Rangeleien mit der Staatsmacht. Horda und Co. nirgends zu sehen. Knapp 900 Schachter im Gästeblock, 2/3 waren leider nur zum Konsumieren angereist. Stimmung 1.HZ trotz alledem ganz ordentlich, flachte dann aber Stück für Stück ab. -Uh la la la Song- mutierte in HZ 2 zum Dauergesang. Dadurch wurde der aktiven Szene wenigstens für kurze Zeit ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Jena mit aussagekräftiger Wendechoreo, wusste zu gefallen. Support auf Heimseite jedoch unspektakulär, außer Scheiß Wismut Aue und kurzer Euphorie nach dem Tor nicht viel zu vernehmen.

Bilder Jena gegen Aue :





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    Respekt und Toleranz in München? Ein offener Brief an Karl-Heinz Rummenigg

    Lieber Karl-Heinz Rummenigge,

    mit Erstaunen, wenn nicht gar Fassungslosigkeit, haben wir die Hausmitteilung des FC Bayern München zum Thema Respekt und Toleranz zur Kenntnis genommen und uns die diversen Presseberichte dazu durchgelesen sowie den Bericht von TV München angesehen. Tenor des Ganzen: Der FC Bayern München tritt für Respekt und Toleranz gegenüber dem Gegner und seinen Fans ein. Deshalb dürfen die Gegner ab sofort ihre Schwenkfahnen auf dem Rasen der Versicherungsunternehmen-Arena wedeln. Außerdem wird es weitere, nicht näher beschriebene Aktionen geben, die mit den Fanclubverantwortlichen abgestimmt sind. Das alles bezeichneten Sie, Karl-Heinz Rummenigge, als Fanprojekt.

    Verehrter Karl-Heinz Rummenigge, wir möchten nicht dreist erscheinen, wenn wir Sie fragen, ob das jetzt Ihr Ernst war. Denn München, egal ob ein Spiel beim FCB oder dem TSV 1860, gilt für Fußballfans seit jeher als eine Auswärtsfahrt, die bestimmt ist von Polizei- und Ordnerschikane, Choreographieverboten und Restriktionen jedweder Art. Und Sie wollen der Welt allen Ernstes glauben machen, dass Ihre Fahnenidee, die Sie beinahe anmaßend als Fanprojekt bezeichnen, ein Zeichen von Respekt und Toleranz ist? Wir können nicht fassen, wie Sie dies behaupten können. Das liegt übrigens nicht daran, dass sich für populistische äußerungen in der Vergangenheit Uli Hoeneß verantwortlich zeichnete, sondern ganz einfach daran, dass Sie offenbaren, keinerlei Ahnung zu haben, was Fans eigentlich wollen.

    Auswärtige Fans wollen nicht pauschal von der Münchner Polizei und dem dazugehörigen USK wie Schwerverbrecher behandelt werden. Sie wollen ihre Fahnen in uneingeschränkter Größe IN ihrem Block schwenken und nicht auf dem Spielfeld. Sie wollen Choreographien mit Materialien ihrer Wahl durchführen, ihr Bier und ihre Stadionwurst mit Bargeld kaufen und diese IM Block anstatt davor verzehren, um auch etwas vom Spiel mit zu bekommen. Sie wollen ein Megaphon zur Koordination ihrer Unterstützung erlaubt bekommen anstatt sich von der Münchner Polizei anhören zu müssen, dass der Einsatz eines Megaphons sicherheitsgefährdend sei. Anders ausgedrückt: auswärtige Fans möchten die Mindeststandards, die in fast allen Bundesligastadien herrschen, auch in München, dem selbst ernannten Vorreiter in Sachen Respekt und Toleranz, vorfinden. Respekt und Toleranz sollten Sie vielleicht auch Ihren eigenen Fans entgegenbringen. In München werden die eigenen Fangruppen pauschal für Taten Einzelner abgestraft, Stadionverbote für Banalitäten verhängt und auch schon mal auf Mitgliederversammlungen die Fans vom eigenen Manager als Idioten hingestellt. Und Sie, Karl-Heinz-Rummenigge, wollen der öffentlichkeit etwas von Respekt und Toleranz erzählen? Wenn Sie und Ihre Kollegen Respekt vor Ihren eigenen Fans hätten, dann würden Sie ihnen nicht zumuten, dass Anhänger des Gegners ihren heiligen Rasen betreten!

    Mit sportlichem Gruß, nehmen Sie es uns nicht übel,

    Aachen Ultras
    Chosen Few Hamburg 1999
    Ultras Hannover
    Dachverband der aktiven Fanclubs des 1.FC Köln Supporters Crew Freiburg e.V.
    Wilde Jungs Freiburg
    Weekend Brothers Wolfsburg
    THE UNITY Supporters Dortmund e.V
    Harlekins Berlin 98
    Horda Azzuro Ultras Jena
    Horidos 1000 Fürth
    Violet Crew Osnabrück
    Generation Luzifer 1998 Kaiserslautern
    Pfalz Inferno Kaiserslautern
    Frenetic Youth Kaiserslautern
    Ultraszene Mainz 01
    Ultra 1894 Karlsruhe
    Fialova Sbor Aue
    Cattiva Brunsviga
    ULTRAS AUE
    Ultras Bochum 1999
    Ultras Gelsenkirchen


    P.S.: Fanprojekte sind im übrigen öffentliche Einrichtungen, die von Sozialpädagogen betreut werden und sich präventiv mit jungen Fans beschäftigen. Sie sind weit entfernt von unausgegorenen Ideen hoher Herren, die sich dafür auch noch in der öffentlichkeit feiern lassen wollen. Ein solches sozialpädagogisches Fanprojekt arbeitet auch seit Jahren erfolgreich in München. Das aber wirklich nur am Rande und postscriptum.

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    ULTRAS AUE Förderkreis-Rückrunde 2009/2010

    Die Förderkreismitgliedschaft kostet zum Rückrundenstart nur noch 10 Euro!!! Am Shop erhaltet ihr weiterhin auf alle von UA produzierten Dinge Rabatt. Der Prozentsatz ist von Artikel zu Artikel unterschiedlich. Weiterhin bleiben natürlich die Vorteile, dass Ihr bei Busfahrten, die von UA organisiert werden, nicht den Normalpreis, sondern 3,00 Euro weniger bezahlt. Auch in der Rückrunde wird es wieder Textilien geben, die nur Ihr als Förderkreismitglieder, erwerben könnt. Restexemplare der lila-weißen Trainingsjacke mit Wismut Aue Kragenstick sind weiterhin erhältlich. Falls Ihr Interesse habt, dann kommt ganz einfach in unser Büro im Fan-Projekt oder an unseren Shop und füllt einen Förderkreisantrag aus. Daraufhin erhaltet Ihr zum nächsten Heimspiel einen Mitgliedsausweis.

    Danke im Voraus.

    Kontakt über E-mail an: forza-viola@gmx.de

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    Sponsoring

    So wie wir erfahren haben, soll der Platz am Dach für Werbebanden zum Verkauf freigegeben werden. Wir möchten unserem geliebten Verein an dieser Stelle natürlich keinen Vorwurf machen. Wir wissen das gerade ein kleiner Verein, wie unserer, auf Sponsorengelder angewiesen ist um zu überleben. Beängstigend jedoch, dass unsere wunderschöne Fankurve bald zum -Obi-Baumarkt-Block- oder zur -Coca Cola Singing Area- mutieren könnte. Ein Gedanke der uns bereits jetzt den Magen umdreht. Wir möchten dies natürlich mit allen Mitteln und Wegen verhindern. Wir sind eine traditionelle Fanszene, die sehr stolz auf ihre alten Wurzeln ist. Wir möchten keinen Block voller Werbung. Unsere Heimat ist die Kurve und natürlich sind wir ein Teil des Vereins. Wir möchten ihn auf allen Wegen repräsentieren und unterstützen, aber nicht mit Werbung von irgendwelchen Unternehmen über unseren Häuptern. Deshalb haben wir uns folgendes ausgedacht: Jeder der dies umgehen möchte und dem es am Herzen liegt, das letzte bisschen Unabhängigkeit zu wahren, der kommt so schnell wie möglich an unseren -Shop- oder in unser Büro im Fanprojekt und spendet dort je nach seinen eigenen finanziellen Mitteln. Nach oben sind natürlich keine Grenzen gesetzt, wir freuen uns aber über jeden Cent. Mit dem gespendeten Geld wollen wir beim Verein knapp 30 Meter Werbebande kaufen um den Platz an keinen Sponsor abgeben zu müssen. Der Platz zählt dann vorerst für ein Jahr. Das Dach über der Fankurve soll dann mit einem traditionellen Spruch bzw. einem Schriftzug versehen werden, hinter welchem die Auer Fans stehen und mit Stolz nach oben blicken können. In der Masse können wir viel erreichen. Nur gemeinsam sind wir stark. Wartet nicht zu lange, denn es könnte schon bald zu spät sein. Wir können mit dem Geld für die Bande unserem Verein finanziell genauso unter die Arme greifen wie andere Unternehmen.

    Gegen den modernen Fußball.

    ULTRAS AUE im Januar 2010

    Kontakt über E-Mail: forza-viola@gmx.de

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